10 Jahre nach dem GAU von Fukushima – Atomkraft hat keine Zukunft

Antrag 

Zehn Jahre nach der Nuklearkatastrophe von Fukushima werden für die Bergung des geschmolzenen Kernbrennstoffs aus den havarierten Reaktoren in Japan noch weitere Jahrzehnte angesetzt. Eine Dekade nach der japanischen Dreifach-Katastrophe lagert mehr als eine Million Kubikmeter von der Kühlung der havarierten Reaktoren mit Tritium kontaminiertes Wasser auf dem Kraftwerksgelände Fukushima Daiichi, für das es kein anderes Endlager als den Pazifik gibt. Trotzdem schwindet in Europa die Erinnerung an das Desaster und Befürworter dieser hochgefährlichen Technologie beschwören eine Renaissance der Atomkraft.

Diese wird es nicht geben. Atomkraft hat keine Zukunft. Ignoranten des Risikos reden von einem hohen Beitrag der Atomkraft zur Versorgungssicherheit, als wäre diese nicht mit Erneuerbaren sicherzustellen. Die Atomkraft wird als klimaneutral dargestellt, obwohl in der Kette von Uranförderung, Anreicherung, Bau von Atomkraftwerken und Endlagerung ein beträchtlicher CO2-Ausstoß samt einer Vielfalt an nicht verwertbaren radioaktiven Abfallarten entsteht. Der „klimaneutrale“ Strom aus AKWs ist nachweislich von deutlich mehr CO2 pro Kilowattstunde belastet als Photovoltaikanlagen, Windräder oder Wasserkraftwerke. Atomkraft sei auch kostengünstig, wie ein Bündnis konservativer Abgeordneter im Europaparlament zuletzt erklärte.  Auch dieses Argument ist angesichts ökonomischer Vergleiche von Atomkraft mit Erneuerbaren einfach zu widerlegen.

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