AKW-Neubau in Ungarn: „Kniefall vor der Atomlobby“

Badische Neueste Nachrichten

Brüssel (AFP). Nach anfänglichen Bedenken hat die EU-Kommission die Finanzierung eines ungarischen Atomkraftwerkes genehmigt, das mit massiver russischer Hilfe errichtet werden soll. Die Staatsbeihilfen für die beiden Reaktoren seien vereinbar mit dem EU-Recht, weil Ungarn „bedeutende Zugeständnisse“ zur Vermeidung von Wettbewerbsverzerrungen gemacht habe, teilte die Kommission gestern in Brüssel mit. Die Atomexpertin der Grünen im Bundestag, die Karlsruher Abgeordnete Sylvia Kotting-Uhl, sprach von einem „Kniefall der EU-Kommission vor der Atomlobby“. Sie forderte die Bundesregierung auf, Klage vor dem Europäischen Gerichtshof einzulegen.

Quelle: Badische Neueste Nachrichten | Karlsruhe | POLITIK | 07.03.2017 | Seite 4

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