Atomkraftwerkslobby ist unbelehrbar

Pressemitteilung
Zu den Aussagen des Präsidenten des Deutschen Atomforums e.V. Ralf Güldner in der Süddeutschen Zeitung erklärt Sylvia Kotting-Uhl, Sprecherin für Atompolitik:
Endlich gibt mal einer zu, dass sich Atomkraftwerke nur durch die massive Unterstützung der öffentlichen Hand rechnen.
Die geplante Brennelementesteuer ist nur ein Ausgleich der zukünftigen Kosten der öffentlichen Hand für den Rückbau von Forschungseinrichtungen und missglückten Endlagern. Die gleichzeitige Forderung nach 60 Jahren oder gar unbegrenzten Laufzeiten für die AKW mit dem Beschwören des Atomkonsenses zeigt den blinden Egoismus des Atomforums: Wahrgenommen werden nur die Vorteile des Atomkonsens, die eigenen Verpflichtungen werden ignoriert. Es wird Zeit, dass die Bundesregierung aufhört, sich von Atomforum und Energiekonzernen am Nasenring durch die Arena ziehen zu lassen.

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