Atommülllager Asse: Ehrliche Kostenbeteiligung der AKW-Betreiber notwendig

Pressemitteilung
Zum Beginn der Probearbeiten zur Bergung des Asse-Mülls erklärt Sylvia Kotting-Uhl, Sprecherin für Atompolitik:

Die Atomkraftwerke-Betreiber müssen entsprechend ihres Anteils an dort eingelagerten Atommüll an den Kosten für die Rückholung aus der Asse beteiligt werden. Es kann nicht sein, dass einerseits die Bürger die Lasten der Finanz- und Wirtschaftskrise schultern müssen und andererseits die Energiekonzerne schon wieder mit Milliardengeschenken bedacht werden.

Statt in Nacht und Nebelaktionen Geheimdeals mit den AKW-Betreibern abzuschließen, sollte die Regierung in einem ordentlichen und transparenten Verfahren dafür sorgen, dass die Energiekonzerne 90 Prozent der Asse-Kosten übernehmen. Mit der geplanten Brennelemente-Steuer können diese letztlich von den Atommüll-Produzenten verursachten Kosten nicht verrechnet werden.

Mit den unfassbaren Laufzeitverlängerungen haben die Energiekonzerne gerade genug Geschenke bekommen. Umso mehr fordern wir die Regierung auf, die Konzerne bei den Asse-Kosten in die Pflicht zu nehmen.

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