Baden-Württembergische Verhinderung einer atomaren Kaltreserve ist richtig

Pressemitteilung
Zur heutigen Entscheidung der baden-württembergischen Landesregierung,  kein Alt-Atomkraftwerk als Kaltreserve zur Verfügung zu stellen, erklärt  Sylvia Kotting-Uhl, Sprecherin für Atompolitik:
Wir begrüßen, dass die baden-württembergische Landesregierung die Voraussetzungen dafür schafft, dass es nicht zum Unsinn einer atomaren Kaltreserve kommt.
Nach den Plänen der Bundesregierung hätte die Bundesnetzagentur, die keine Kompetenz in Reaktorsicherheitsfragen besitzt, eines der unsicheren Alt-AKW als Kaltreserve auswählen dürfen. Ohne jeden Sicherheitsvergleich zwischen den verschiedenen Uraltmeilern und ohne Nachrüstungen.
So ein Vorgehen wäre unverantwortlich. Diesen Risiken gegenüber ist die Bereitstellung eines Kohleblocks für eventuelle kurzfristige Engpässe das kleinere Übel.
Gott sei Dank hat die baden-württembergische Landesregierung den Absichten der Bundesregierung einen Riegel vorgeschoben.

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