Besuch der havarierten Atom-Anlage in Fukushima

Sylvia Kotting-Uhl reist nach Japan

Auch zweieinhalb Jahre nach der Reaktorkatastrophe in Fukushima hat sich die Situation vor Ort nicht verbessert. Ganz im Gegenteil: Jeden Tag erreichen uns neue Horrorgeschichten aus der Atomruine. Der Betreiber TEPCO (Tokyo Electric Power Co.) ist heillos mit der Situation überfordert. Nachdem die japanische Regierung bis vor Kurzem den Eindruck zu vermitteln versuchte alles „im Griff“ zu haben, hat nun Premierminister Shinzo Abe erstmals eingestanden, der Situation nicht gewachsen zu sein und um internationale Hilfe gebeten.

Sylvia Kotting-Uhl fährt nun vom 5. Bis 14. Dezember 2013 nach Japan.

6.-7.12.: Ankunft und Reise nach Tomioka in die Nähe des Atomkraftwerks Fukushima. In dem Gebiet, in das man nur noch mit ausdrücklicher Genehmigung kommt, sollen Fußball-Übungsplätze für die Olympischen Spiele 2020 entstehen.

8. 12.: Teilnahme am internationalen Symposium: “Energy Policy Shift and the Creation of Public Spheres: Learning From Germany’s Experience” der Hosei Universität. Rede zum Thema “Deutsche Energiewende”.

09. – 11.12.: Termine mit japanischen Grünen, Abgeordneten des japanischen Parlaments und NGOs

12.12.: Fahrt in die Präfektur Fukushima. Besichtigung der havarierten Atom-Anlage. Vor Ort wird sie auch Gespräche mit TEPCO führen.

13.12.: Treffen mit Vertreterinnen und Vertretern der Atomaufsicht sowie einen Termin mit dem früheren Premierminister Naoto Kan.

14.12.: Rückreise nach Deutschland

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