Antwort der Bundesregierung zu Betrieb des Forschungsreaktors AVR Jülich außerhalb sicherheitstechnischer Grenzen

Kleine Anfrage und die Antwort der Bundesregierung 

Im Jahr 1966 wurde in der damaligen Kernforschungsanlage Jülich ein Hochtemperaturreaktor
(HTR), auch Kugelhaufenreaktor genannt, mit einer elektrischen Leistung von 15 Megawatt (MW) in Betrieb genommen. Mit Hilfe dieses Versuchsreaktors sollte die Technologie zur Serienreife gebracht werden, was jedoch vollständig scheiterte, so dass, mit der kurzen Ausnahme des Technik-Hochtemperaturreaktors (THTR 300) in Hamm-Uentrop, bis heute kein kommerzieller Reaktor dieses Typs in Betrieb gegangen ist. So erfolgte 1988 auch die Stilllegung des AVR Jülich (AVR: Arbeitsgemeinschaft Versuchsreaktor).

weiterlesen in Bundestag-Drucksache Nr. 17/843

 

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