Die Aufräumarbeiten in Tschernobyl verzögern sich

F.A.Z.
Vor 32 Jahren explodierte der Reaktor des Atomkraftwerkes in Tschernobyl. Immer noch liegt „erschreckend viel im Argen“.
Sylvia Kotting-Uhl (Grüne), die Vorsitzende des Umweltausschusses: „Über drei Jahrzehnte nach der Katastrophe liegt erschreckend viel im Argen. Unfallruine und Kernschmelze sind noch immer nicht hermetisch umhaust, ihre eigentliche Beseitigung steht in den Sternen.“
Zudem würden die Laufzeiten anderer alter Kernkraftwerke verlängert. „Das Land des ersten Super-GAUs hat nichts gelernt“, sagte sie der F.A.Z. Tschernobyl bleibe das Mahnmal für die tödlichen Risiken der Atomkraft. Doch auch Deutschland sei „umzingelt von Risikomeilern“ in Frankreich, Belgien oder der Schweiz.

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