Ehemaliger japanischer Premierminister drängt auf Atomausstieg

Naoto Kan ist von Juni 2010 bis September 2011 und somit während der verheerenden Reaktorkatastrophe in Fukushima japanischer Premierminister gewesen. Er hat an zentraler Stelle agiert, um die unmittelbaren Folgen des Super-GAUs zu bewältigen. Die Katastrophe hat in Japan zunächst dazu geführt, dass die Regierung ab September 2012 einen schrittweisen Ausstieg aus der Atomkraft unterstützte. Naoto Kan hat den Grundstein für Erneuerbare Energien als sichere Alternative zur Kernenergie in Japan gelegt und tritt als scharfer Kritiker der Gefahren der Atomkraft auf. Mittlerweile ist die Atomkraft jedoch wieder fester Bestandteil der japanischen Energiepolitik. Als Mitglied des japanischen Unterhauses besucht Kan die grüne Bundestagsfraktion, um zu erfahren, wie die deutsche Energiewende funktioniert….

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Besuch Naoto Kan

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