Grüne Positionen zur Energiewende – Fragen und Antworten

Ist Deutschland auf dem richtigen Weg in die Energiewende? Im Sommer 2011, nur wenige Monate nach der Atomkatastrophe in Fukushima, schien diese Frage beantwortet. Die Laufzeitverlängerung, von Schwarz-Gelb im Oktober 2010 durchgedrückt, wurde unter dem Druck einer breiten gesellschaftlichen Mehrheit rückgängig gemacht, acht Altmeiler sofort stillgelegt und ein verbindlicher Ausstiegsfahrplan bis 2022 beschlossen.

Damit schien der Weg frei für die Energiewende hin zu erneuerbaren Energien, Energieeffizienz und Senkung des Energieverbrauchs. Doch die Bundesregierung gefährdet die Energiewende im zunehmenden Maße. Mit drastischen Eingriffen ins Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) bremst sie den Ausbau der Solarenergie aus, sie blockiert verbindliche Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz und streicht unverzichtbare Förderprogramme für Klimaschutz und Energiewende zusammen. Und nicht zuletzt sorgt sie durch die Befreiung von immer mehr Unternehmen für eine unsoziale Verteilung der Kosten für den Ausbau erneuerbarer Energien und den Netzbetrieb.

Es liegt auf der Hand, dass die Energiewende eine große Herausforderung ist, die uns noch viele Jahre beschäftigen wird. Sie wird nur zu bewältigen sein mit einem breit angelegten Umbau des Energiemarktes und des gesamten Energieversorgungssystems, dem forcierten Ausbau erneuerbarer Energien, dem Um- und Ausbau der Netzinfrastruktur, der Erschließung neuer Speichermöglichkeiten sowie der Förderung des Energiesparens in allen Bereichen. Ein so ambitioniertes Vorhaben wirft viele Fragen auf – auch und vor allem an uns Grüne, schließlich standen Atomausstieg und Energiewende bereits in unserer Geburtsurkunde. Einige dieser Fragen greifen wir auf den folgenden Seiten auf und geben unsere grünen Antworten dazu.

Die Fragen und Antworten in einer PDF-Datei…

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