Fonds für Atomausstieg

Badische Neueste Nachrichten

Berlin/Karlsruhe (dpa/BNN). Die Bundesregierung denkt über einen Fonds nach, der die Stilllegung der deutschen Atomkraftwerke finanziell absichert. Unter Berufung auf ein internes Papier schreibt die „Süddeutsche Zeitung“, dass die Kraftwerksbetreiber etwa 17 Milliarden Euro in den Fonds einzahlen sollen, um die Entsorgungskosten abzudecken. Aus dem Wirtschaftsministerium hieß es gestern allerdings, es handle sich lediglich um eine von mehreren denkbaren Alternativen.

Die Atomexpertin und Karlsruher Grünen-Bundestagsabgeordnete, Sylvia Kotting-Uhl, erklärte gestern, sie begrüße diese Initiative. Allerdings sei wichtig, dass der Fonds unter öffentlich-rechtliche Kontrolle komme, dass er schnell umgesetzt werde und dass ihm transparente Kostenschätzungen zugrunde gelegt werden. „Die fehlen bislang“, sagte Kotting-Uhl.

Quelle: Badische Neueste Nachrichten | Karlsruhe | POLITIK | 18.12.2014

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