Kotting-Uhl, MdB, Bundestag, Bündnis 90/Die Grünen, Karlsruhe

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Gefährlicheren Atommüll erspart

Badische Neueste Nachrichten

Philippsburg/Karlsruhe (BNN). Das Atommüll-Problem lasse sich nur solidarisch, fair und ehrlich lösen – das ist die Auffassung der Grünen-Bundestagsabgeordneten Sylvia Kotting-Uhl (Karlsruhe) angesichts der CDU-Kritik an der Zwischenlagerung von Atommüll aus der Wiederaufarbeitung in Frankreich im Zwischenlager beim Atomkraftwerk Philippsburg. „Geheuchelte Bedenken der CDU helfen niemandem“, schreibt Kotting-Uhl in einer Pressemitteilung, „sie führen die Bevölkerung in die Irre und gehen zulasten der parteiübergreifenden Kooperationsbereitschaft, die noch lange notwendig ist, um das Atommüll-Problem zu lösen“.

Die Laufzeitverlängerung für das AKW Philippsburg, die die baden-württembergische Union gewollt habe, hätte eine Zusatzbelastung von über 50 Castoren mit hoch radioaktivem Inhalt bedeutet, heißt es weiter. Die Politiker, die für diese Laufzeitverlängerung waren, stünden in der Pflicht, umso selbstkritischer mit dem Atommüll-Problem umzugehen. Die Aufnahme von fünf Castoren mit mittelradioaktivem Atommüll sei für die Anwohner eine Belastung. Sie sei aber auch Teil eines Kompromisses, der den Philippsburgern ein beträchtliches Maß Risiko aus dem Reaktorbetrieb von Philippsburg 1 und die zehnfache Anzahl Castoren mit deutlich gefährlicherem Inhalt erspart hat, schreibt Kotting-Uhl. n Südwestecho

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