Kotting-Uhl, MdB, Bundestag, Bündnis 90/Die Grünen, Karlsruhe

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Grünes Kino: Leben mit der Energiewende

Bereits zum dritten Mal sah Sylvia Kotting-Uhl den Film „Leben mit der Energiewende“ – diesmal auf Einladung des Ettlinger Grünen Kreisverbands in der „Kurbel“. Langweilig wurde es dennoch nicht, da der Film interessant gestaltet ist und Regisseur Frank Farenski ihn ständig aktualisiert. Im Anschluss ergab sich eine lebhafte Publikumsdiskussion mit der Karlsruher Abgeordneten und dem Regisseur über die Botschaften des Films und darüber, wie die Energiewende befördert werden könne.

Eine Zuschauerin thematisierte den Widerstand besorgter AnwohnerInnen gegen Windräder und regte an, diese zunächst nur für einen Lebenszyklus von ca. 20 Jahren  zu genehmigen. Danach könne man neu entscheiden. Die atompolitische Sprecherin Kotting-Uhl sprach vom nicht nur ökonomischen Preis jeder Energiegewinnung. „Die Gesellschaft muss sich entscheiden, welchen Preis sie bereit ist zu zahlen. Den des atomaren Risikos bei der Atomkraft, den der Klimazerstörung durch die Kohle oder den des auch bei uns sichtbaren Eingriffs in die Landschaft durch erneuerbare Energien.“ Sie bezeichnete es „sogar als einen Gewinn an Gerechtigkeit“, wenn der Eingriff und der ökologische Fußabdruck der Energiegewinnung dort sichtbar wird wo die Energie auch verbraucht wird. „Vielleicht regt uns das ja an bewusster und effizienter mit dem kostbaren gut Energie umzugehen.“ Eindeutiger Tenor der Anwesenden war ein JA zur Energiewende und die Einschätzung, dass eine echte  Energiewende nur mit einer anderen Bundesregierung möglich ist.