Antrag: Kein CASTOR-Transport nach Gorleben zu Lasten des Strahlenschutzes

Antrag

Der Bundestag wolle beschließen:

I. Der Deutsche Bundestag stellt fest:
Ende August 2011 wurde bekannt, dass am Zwischenlager Gorleben so hohe Strahlenwerte gemessen wurden, dass in diesem Jahr die maximal zulässige Strahlenbelastung überschritten werden könnte. Dabei war es bezeichnend, dass nicht der Zwischenlagerbetreiber, die GNS Gesellschaft für Nuklear-Service, und nicht das zuständige Niedersächsische Ministerium für Umwelt und Klimaschutz, NMU, die Öffentlichkeit informiert hatten. Bekannt wurde das Problem durch Recherchen des Norddeutschen Rundfunks.

Laut Genehmigung ist am Zaun des Zwischenlagergeländes ein Jahreshöchstwert von 0,3 Millisievert zulässig und erfordert das Erreichen des sogenannten Eingreifwerts von 0,27 Millisievert unverzügliche Maßnahmen zur Strahlenreduzierung. Messungen des Niedersächsischen Landesbetriebes für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz, NLWKN, hatten ergeben, dass dieser Eingreifwert Ende 2011 voraussichtlich überschritten wird – auch ohne die Einlagerung weiterer elf CASTOR-Behälter.

weiterlesen in Bundestag-Drucksache Nr. 17/7465

 

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