AKW-Laufzeitverlängerung: Nein zu gefährlichem Unsinn

Pressemitteilung

Zu Forderungen von Teilen der CDU/CSU nach einer Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke erklärt
Sylvia Kotting-Uhl MdB:

Die sogenannte Werteunion betreibt Profilierung auf Kosten eines Problems, das gelöst und nicht zur Selbstdarstellung ausgeschlachtet werden muss. Gerade diejenigen, die in der Vergangenheit Energiepolitik zugunsten der großen Energiekonzerne betrieben haben, sollten sich endlich darauf konzentrieren, die schweren Versäumnisse im eigenen Laden beim Klimaschutz anzupacken.

Niemandem ist geholfen, wenn grob irreführend suggeriert wird, es gäbe nur die Wahl zwischen Pest und Cholera. Wir brauchen mehr Tempo beim Umstieg auf die neue, zukunftsfähige Energieversorgung, nicht weniger Tempo beim Ausstieg aus der alten, schädlichen. Ab 2030 soll der Strom in Deutschland zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien stammen.

Union und FDP haben Hand in Hand mit den vier großen Energiekonzernen jahrelang den ersten rot-grünen Atomausstieg torpediert, das hat dem Markt viel zu lange jegliche Planungssicherheit geraubt. Genau die ist aber essenziell für eine funktionierende Energiewende. Wer es bei CDU und CSU ernst meint mit Klimaschutz, sollte die Blockierer in den eigenen Reihen ins Gebet nehmen, anstatt nach gefährlicher Atomkraft zu rufen.

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