Leiter des Atomkraftwerks Leibstadt bei Waldshut hört vorzeitig auf

Südkurier
Einen überraschenden Weggang gibt es an der Spitze des Schweizer Kernkraftwerks Leibstadt (KKL) bei Waldshut-Tiengen. Der deutsche Ingenieur Andreas Pfeiffer (59) verlässt laut einer KKL-Mitteilung das Unternehmen auf Ende 2018. Vorausgegangen war die Entscheidung des Verwaltungsrats, zum Dezember 2019 einen neuen Kraftwerksleiter zu berufen.
Die grüne Bundestagsabgeordnete Sylvia Kotting-Uhl, Vorsitzende des Umweltausschusses im Bundestag, erklärte unter anderem: „Der Wechsel an der Spitze von Leibstadt ist nur eine Beruhigungspille. Denn in der Schweiz gibt es generell ein systematisches Defizit bei der AKW-Sicherheitskultur. Wenn Betreiber und Atomaufsicht in der Schweiz ernsthaft an Sicherheit interessiert wären, müssten sie endlich klare Abschaltdaten vorlegen, insbesondere für Beznau und Leibstadt. Die Abschaltung muss schnellstmöglich erfolgen, dafür muss sich die Bundesregierung endlich stark machen.”

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