Antwort der Bundesregierung zu Notstromdieselaggregaten in französischen Atomkraftwerken

Kleine Anfrage und die Antwort der Bundesregierung 

Eine der Teilursachen der Atomkatastrophe von Fukushima war, dass die Notstromdieselaggregate beim sogenannten Station-Blackout nicht verfügbar waren. Neben der noch zu klärenden Frage, welche weiteren Konsequenzen aus der japanischen Atomkatastrophe sich insgesamt für die in Deutschland in Betrieb befindlichen Atomkraftwerke (AKW) ergeben, stellen sich im euro-päischen Kontext ähnliche Fragen.

Diese Kleine Anfrage greift beispielhaft einen Sicherheitsaspekt bei französischen AKW auf: die Notstromdieselversorgung. In Fachkreisen ist bekannt, dass in französischen Anlagen in der Regel weniger Aggregate als in deutschen Anlagen vorhanden sind.

  1. Ist der Bundesregierung und/oder der Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) mbH bekannt, wie viele und welche Notstromdieselaggregate in jeweils welchem französischen Atomkraftwerksblock vorhanden sind?
  2. Falls nein, wäre es nicht nur dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit im Rahmen der deutsch-französischen Nuklearsicherheitskommission möglich, dies in Erfahrung zu bringen, sondern auch der GRS mbH über eine Anfrage bei ihrer französischen Partnerorganisation Institut de Radioprotection et de Sûreté Nucléaire (IRSN)?
  3. Jeweils wie viele Notstromdieselaggregate welchen Typs sind in welchem französischen Atomkraftwerksblock vorhanden (bitte tabellarische Übersicht mit dem Hinweis, wenn sich Blöcke ein Aggregat teilen)? …

weiterlesen in Bundestag-Drucksache Nr. 17/6730

 

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