RDK8: Grüne haken bei EnBW nach

Badische Neueste Nachrichten

Im Vorfeld der regulären Inbetriebnahme des Kohlekraftwerks RDK8 im Rheinhafen wendet sich die Grünen-Gemeinderatsfraktion zusammen mit der Bundestagsabgeordneten Sylvia Kotting-Uhl und den beiden Landtagsabgeordneten Gisela Splett und Alexander Salomon an den Vorstandsvorsitzenden der EnBW, Frank Mastiaux. Neben Fragen des Klimaschutzes steht dabei die Sorge um zusätzliche Belastungen der Karlsruher Luft mit Stickoxiden und Feinstaub im Vordergrund.

Bereits während der Planung des von den Grünen abgelehnten Kohleblocks sei von der EnBW zugesagt worden, als Ausgleich Altanlagen sukzessive abzuschalten. Jetzt wolle man wissen, welche konkreten Überlegungen es für die lokalen Altanlagen im Rheinhafen gibt. „Das zusätzliche Kohlekraftwerk ist ein Rückschritt in Sachen Klimaschutz und Energiewende“, so Fraktionssprecherin Bettina Lisbach. Die Grünen favorisieren ein Ausstiegs- oder Stilllegungskonzept für den in den 1980er Jahren gebauten Kohleblock RDK7.

Quelle: Badische Neueste Nachrichten | Karlsruhe | KARLSRUHE | 15.04.2014

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