Höhe des rechnerischen Anteils der Aktivität in der sogenannten Atomsuppe der Wiederaufbereitungsanlage Karlsruhe vor Beginn des Verglasungsbetriebs

54. Sitzung des Bundestages
Antwort
des Parl. Staatssekretärs Thomas Rachel auf die Frage der Abgeordneten Sylvia Kotting-Uhl (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) (Drucksache 17/2371, Frage 11):

Wie hoch war der rechnerische Anteil der Aktivität in der sogenannten Atomsuppe – HAWC – der Wiederaufarbeitungsanlage Karlsruhe, WAK, vor Beginn des Verglasungsbetriebs, der auf die bestrahlten Brennelemente aus dem Mehrzweckforschungsreaktor, MZFR, zurückzuführen ist, wenn man anhand der Abbrandwerte und Schwermetallmassen der an die WAK abgelieferten bestrahlten Kernbrennstoffe eine näherungsweise Abschätzung vornimmt, wie sie in Bundestagsdrucksache 16/14113, Antwort auf meine schriftliche Frage 66, für den Anteil der Aktivitäten im HAWC aus den bestrahlten Brennelementen der kommerziellen Kernkraftwerke von der Bundesregierung vorgenommen wurde?

Bekannt und in Tabellen über die Wiederaufarbeitungskampagnen veröffentlicht sind Menge und Abbrand der bei der WAK GmbH angelieferten Brennelemente. Die Anlieferungsdaten bezogen sich nicht auf die  Aktivität, diese ergibt sich aus dem Abbrand, der Kühlzeit und anderen Parametern der Brennelemente. Eine genaue Bestimmung des rechnerischen Anteils an der Gesamtaktivität des HAWC bedarf aufwendiger Berechnungen, die in der Kürze der für die Beantwortung von mündlichen Fragen zur Verfügung stehenden Zeit nicht geleistet werden können. Zudem ist eine solche Berechnung mit großen Unsicherheiten behaftet, da es auf das Ergebnis viele Einflussgrößen gibt. Die Aussage in der Antwort auf Frage 66 der Bundestagsdrucksache 16/14113 basierte daher auf einer Abschätzung.

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