Schutz der Natur ist Schutz vor Pandemie

Einladung  21. Juli 2020 um 19:30 Uhr, Teilnahme online oder per Telefon

Sylvia Kotting-Uhl MdB, Umweltausschuss-Vorsitzende, diskutiert mit

  • Dr. Sandra Altherr, Pro Wildlife
  • Dr. Clemens Becker, Vorstand Artenschutz-Stiftung Zoo Karlsruhe
  • und allen Interessierten

Die Corona-Pandemie hat die Welt erschreckt. Weltweit wird an ihrer Bewältigung und der Bewältigung ihrer Folgen gearbeitet – mit unterschiedlichem Einsatz und Erfolg. Noch gar nicht wird versucht, die Ursache für diese Pandemie und mögliche weitere zu bekämpfen. Das wird aber unerlässlich sein!

Die Ursache für das steigende Risiko solcher Pandemien ist in unserem Umgang mit der Natur zu suchen. Intakte Lebensräume weisen eine hohe Artenvielfalt auf, die Ausbreitung von Krankheitserregern wird dadurch erschwert. Nimmt die Artenvielfalt ab, können sich Krankheitserreger unter den wenigen verbleibenden Arten schneller ausbreiten. Die Wahrscheinlichkeit, dass Viren auf andere Tierarten oder den Menschen überspringen, nimmt zu.

Wenn der Mensch in die letzten unberührten Naturräume vordringt, Wildtiere aus ihrem ursprünglichen Lebensraum vertreibt und mit ihnen auf den Märkten der Welt handelt, mit Massentourismus und globalen Lieferketten alle Entfernungen in kürzester Zeit überwindet, wird auch der Weg neuer Krankheitserreger vom Tier zum Menschen immer kürzer.

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