Antrag: Strahlenbelastung am Zwischenlager Gorleben und Konsequenzen für den geplanten CASTOR-Transport nach Gorleben

Antrag

Laut Medienberichten zwischen Ende August und Anfang September 2011 wurde an dem von der Gesellschaft für Nuklearservice (GNS) betriebenen Zwischenlager Gorleben die Möglichkeit einer erhöhten Strahlenbelastung zum Jahresende festgestellt (vgl. insbesondere Artikel der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung – HAZ – und dapd-Meldungen aus dem genannten Zeitraum).

Auf Basis der Messwerte des niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) wurde für das erste Halbjahr 2011 eine Neutronenstrahlenbelastung von 0,141 Millisievert (mSv) ermittelt.

Das heißt auf das Jahr hochgerechnet würde bereits allein damit der Eingreifwert aus der Genehmigung von 0,27 mSv überschritten. Die Gammastrahlenbelastung für das erste Halbjahr 2011 ist bislang noch nicht ermittelt. Der zulässige Jahreshöchstwert/Jahresgrenzwert für die Strahlenbelastung (Summe von Gamma- und Neutronenstrahlung) an der Grenze des Zwischenlagergeländes beträgt 0,3 mSv. …

weiterlesen in Bundestag-Drucksache Nr. 17/7136

 

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