Tschernobyl und die Zeit

Die neue Schutzhülle über dem Sarkophag für den 1986 havarierten Atomreaktor wird wesentlich später fertig als geplant.
Foto TschernobylTSCHERNOBYL taz | Man braucht eine Sondergenehmigung, um über den Checkpoint zu kommen. Aber was man dann in der Nähe von Reaktor 4 des Kraftwerks Tschernobyl sieht, ist alles andere als eine Geisterstadt. Der Weg führt vorbei an einem gelben Souvenirladen mit schicken gelben Tassen, T-Shirts mit dem Aufdruck „I have been to Chernobyl“ und Ansichtskarten mit dem Radioaktivitätszeichen in „die Zone”…
Sylvia Kotting-Uhl, die Vorsitzende des Umweltausschusses im Deutschen Bundestag, hat Tschernobyl jetzt besucht und zeigt sich danach bestürzt darüber, dass man in der Zone den Eindruck erwecken wolle, man könne durchaus mit einem GAU leben. Ähnliches habe sie nur in Fukushima erlebt, sagte sie der taz.

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