Antwort der Bundesregierung zu vorläufiger Sicherheitsanalyse Gorleben

Kleine Anfrage und die Antwort der Bundesregierung 

Im Sommer 2010 beauftragte das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) die Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) mbH mit der vorläufigen Sicherheitsanalyse Gorleben, deren vorrangiges Ziel eine nachvollziehbar dokumentierte Prognose sei, ob der Standort Gorleben die neuen Sicherheitsanforderungen an die Endlagerung wärmeentwickelnder radioaktiver Abfälle einhalten könne (vgl. BMU-Pressemitteilung vom 5. August 2010). Zwischenergebnisse  sollen im Internet beim BMU, der GRS und dem Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) einsehbar gemacht werden.

Neben der GRS arbeiten weitere Institutionen wie die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR), die DBE TECHNOLOGY GmbH, das Institut für Nukleare Entsorgung (INE) des Karlsruher Instituts für Technologie und das Institut für Gebirgsmechanik GmbH (IfG) in Leipzig an der Analyse mit. Hinzu kommen weitere Unterauftragnehmer wie Dr. Bruno Thomauske. Nach seinem Ausscheiden aus dem BfS im Jahr 2003 war Dr. Bruno Thomauske Leiter des Geschäftsbereichs Atomkraftwerke bei der Vattenfall Europe AG, bis es bei der Kommunikation zu den Reaktorschnellabschaltungen der Atomkraftwerke Brunsbüttel und Krümmel zu Pannen und infolgedessen zur Entlassung Dr. Bruno Thomauskes kam. Nicht zuletzt deshalb gilt Dr. Bruno Thomauske als umstrittene Figur der deutschen Atompolitik (vgl. beispielsweise „Thomauskes Baustellen“, Frankfurter Allgemeine, FAZ.NET vom 16. Juli 2007 und „Vatten-Stör-Fall“, Neue Osnabrücker Zeitung vom 14. Juli 2007).

weiterlesen in Bundestag-Drucksache Nr. 17/6817

 

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