Waldbrände in verstrahlten Gebieten: Nicht wieder Informationspolitik à la Tschernobyl

Anlässlich der Waldbrände in verstrahlten Gebieten Russlands, erklärt Sylvia Kotting-Uhl, Sprecherin für Atompolitik:
Die Brände zeigen erneut, dass die Verantwortlichen auf Notfälle mit Radioaktivität  nicht richtig vorbereitet sind und die Öffentlichkeit im Dunkeln gelassen wird. Die Informationspolitik der russischen Regierung ist unzureichend und unglaubwürdig. Sie weckt böse Erinnerungen an die Tschernobyl-Katastrophe.
Die Bundesregierung muss alle notwendigen Informationen von Russland verlangen und ihrerseits auch darüber informieren, wo es hakt. Selbst­verständlich muss die Bevölkerung über jede potenzielle Gefährdung in Deutschland zeitnah informiert werden. Außerdem sollte sie erklären, welche technischen Hilfsmaßnahmen sie anbieten wird.

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