„Weiter Weg zum Atom-Endlager“

Badische Neueste Nachrichten
Oberhausen-Rheinhausen (BNN). Zur Resolution des Gemeinderats Oberhausen-Rheinhausen, aus Frankreich kommenden Atommüll nicht im Zwischenlager Philippsburg aufnehmen zu wollen (die BNN berichteten), mahnt Sylvia Kotting-Uhl eine „solidarische Lösung“ an. Die atompolitische Sprecherin der Grünen-Bundestagsfraktion aus Karlsruhe erinnert an das vom Bundestag verabschiedete Standortauswahlgesetz. In diesem Zusammenhang ging es auch darum, dass der in La Hague und Sellafield aufgearbeitete und zurückkommende deutsche Atommüll bis Inbetriebnahme eines Endlagers in Deutschland zwischengelagert werden muss. „Niemand lagert gerne Atommüll vor der eigenen Haustür“, schreibt Kotting-Uhl. Aber es müssten Lösungen für den von niemandem geliebten Atommüll gefunden werden. Die Resolution helfe da nicht weiter. Wenn bereits bei fünf Castoren Kommunalpolitiker von CDU und SPD konträr zu den Beschlüssen ihrer Bundestagsfraktion abstimmen, zeige dies, wie weit der Weg zu einem Atommüll-Endlager ist.
Quelle: Badische Neueste Nachrichten | Karlsruhe | AUS DER REGION | 22.06.2013

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