Zur Bewilligung von Staatshilfen für Areva

Pressemitteilung

Nach der Entscheidung der EU-Wettbewerbshüter, dass die Staatshilfen in Höhe von 4,5 Milliarden Euro an den französischen Atomkonzern Areva mit europäischen Vorschriften im Einklang stehen, erklärt Sylvia Kotting-Uhl:

Nach dem britischen Beihilfe-Irrsinn Hinkley Point C und dem eingestellten ungarischen Vertragsverletzungsverfahren bei Paks II, winkt die EU jetzt auch noch Staatshilfen in Milliardenhöhe für den französischen Nuklearkonzern Areva durch.

Bei Atomkraft handelt es sich um eine ökologische und ökonomische Auslauftechnologie, die mit horrenden Subventionen künstlich am Leben gehalten werden soll. Frei nach dem Motto: Koste es, was es wolle –  Hauptsache Atomkraft in der EU. Das ist verantwortungslos und nicht zielführend im Kampf gegen den Klimawandel. Die Bundesregierung muss sich auf europäischer Ebene endlich verstärkt dafür einsetzen, dass Atomkraft nicht ständig hofiert wird. Sie sollte sich die österreichischen Nachbarn zum Vorbild nehmen.

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